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Aktuelle öffentliche Veranstaltungen

Hier finden Sie das aktuelle Programm der öffentlichen Veranstaltungen in der Reithalle.


11.7.2012

SAVE THE DATE! ... Jutta Speidel u ...

9.5.2012 - 24.5.2012

FAUST - DIE FRAUEN UND DAS WASSER ... Faust I + II na ...


11.7.2012

SAVE THE DATE!


Jutta Speidel und der Horizont e.V. laden ein zum CharityWalk 2012

Obdachlosigkeit hat ein Kindergesicht! Auch in München.

Jedes Jahr drohen 500 Kinder in der Landeshauptstadt und Umgebung obdachlos zu werden. Ein Thema, das gerade im wohlhabenden München viel zu oft unbeachtet bleibt. Zum 15-jährigen Bestehen möchte HORIZONT mit dem CharityWalk 2012 darauf aufmerksam machen, wie dringend Kinder und Mütter in sozialer Not Unterstützung brauchen, um wieder neuen Lebensmut und Perspektiven zu entwickeln.
Helfen Sie mit, das Thema in die Köpfe der Menschen zu bringen und in die Öffentlichkeit zu tragen. Hinter jedem dieser Kinder steckt eine talentierte, kleine Persönlichkeit, die eine Chance verdient hat, gefördert zu werden. Helfen Sie mit HORIZONT - damit jedes Kind ein liebevolles Zuhause bekommt.

„Denn man sieht nur die im Lichte, die im Dunklen sieht man nicht“ (Bertolt Brecht)


9.5.2012 bis 24.5.2012

FAUST - DIE FRAUEN UND DAS WASSER


Faust I + II nach J.W.v. Goethe

Fassung und Regie: Ioan C. Toma

mit
Johannes Schön: Faust
Gerd Lohmeyer: Mephisto
Ina Meling: Gretchen/Helena/Baucis/Sorge
Ferdinand Schmidt-Modrow: Philemon/Valentin/Kaiser/
Chiron/Engel/Hexe und Musik


Vom 9. bis 24. Mai 2012 präsentiert die Reithalle München Goethes Faust in der Interpretation des
Regisseurs Ioan C. Toma – mit Gerd Lohmeyer in der Glanzrolle des Mephisto und Johannes Schön als Faust. Ina Meling und Ferdinand Schmidt-Modrow spielen Gretchen, Helena und Baucis, Philemon, Valentin, den Kaiser und noch so einige Figuren mehr.
Regisseur Ioan Toma folgt in seiner Paraphrase »Faust, die Frauen und das Wasser« dem Thema des Wassers, das sich durch das Mammutwerk zieht.
Die Arbeiten des rumänisch-deutschen Regisseurs stehen für vitale, sinnliche, virtuose Inszenierungen, die von einem oft skurrilen, überzeichnenden, ironischen Humor geprägt sind.

WARUM FAUST?

Er ist einer der tragischsten Helden der Weltliteratur und gilt als Meisterwerk Goethes:
Faust ist lange vor uns ins Zeitalter des beschleunigten Lebenstempos und der
unbegrenzten Fortschrittsdynamik aufgebrochen. Seinem Hunger nach Erkenntnis, seinem
ehrgeizigen Ziel, sich die Natur untertan zu machen, ordnet er ohne Rücksicht auf Verlust
alles unter, und so bestimmt Irrtum und Maßlosigkeit, Gewalt und Tod seinen Lebensweg.
Ein Weg, der zwangsläufig in Zerstörung enden muss: Selbstzerstörung, Zerstörung von
anderen und somit letztendlich die Zerstörung der tradierten Welt. Das Verhältnis des
Menschen zu seiner äußeren und inneren Natur, das Körperliche und das Virtuelle, die
Spannung zwischen Mann und Frau, die Vergewaltigung der Natur, sind Goethes hoch
aktuelle Themen.

Und - "Es stecken darin einige gute Späße, welche die Welt, über kurz oder lang, auf manche Weise benutzen wird" (Goethe über Faust).

Premiere am: 9. Mai 2012
Aufführungen: 14., 15., 16., 18., 20., 22., 23., 24. Mai
Karten: € 20/ ermäßigt € 10
Einlaß und Abendkasse: jeweils 19.00 Uhr
Beginn Vorstellung: jeweils 20.00 Uhr

Karten und Informationen: info@reithalle-muenchen.de und 089 - 12 16 23 70

Die Schauspieler:

Gerd Lohmeyer (Mephisto)
Gerd Lohmeyer wurde 1945 in Würzburg geboren und studierte Schauspiel an der UDK in Berlin. Seit 1986 lebt er in München und hatte Engagements an allen großen Bühnen dort . 1996 erhielt er die TZ-Jahres-Rose für seine Valentin-Inszenierung und 2000 den AZ-Jahres-Stern für seine Inszenierung „Er als nicht er“ von Elfriede Jelinek. Er verkörperte am Metropoltheater die Titelrolle in „Die drei Leben der Lucie Cabrol“, das dort 10 Jahre lang gespielt wurde und den Bayerischen Theaterpreis erhielt. Lohmeyer wurde dafür mit dem Darstellerpreis des Bayerischen Theatertreffens und dem „Impulse“ Preis der deutschen Akademie für darstellende Kunst ausgezeichnet. 2011 erhielt er den AZ- Jahres-Stern für seine Inszenierung „Valentin im
Sturm“.
Bekannt ist Lohmeyer auch durch Film und Fernsehen: z.B: „Ein Haus in der Toscana“ (ZDF), als Chef in den „Rosenheim-Cops“, „Das große Hobeditzen“ an der Seite von Jörg Hube in Bully´s bekanntem Spielfilm „Der Schuh des Winnetou“ war er der Sherif. Derzeit ist er regelmäßig Gast als Ordnungsamtsleiter „Gerstl“ in der Serie des Bayerischen Rundfunks „Dahoam is dahoam“.
Unter der Regie von Ioan Toma spielte er 2001 die Titelrolle in „Die Akte Sokrates“ in der Reithalle.

Johannes Schön (Faust)
Johannes Schön, geboren 1980 in der Nähe von Lindau am Bodensee, studierte Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Direkt im Anschluss trat er sein erstes Festengagement am Landestheater Tübingen an und spielte dort in zahlreichen Stücken wie ”Was ihr Wollt“, ”Der Kaufmann von Venedig“, ”Muxmäuschenstill“, ”Unschuld“, in der ”Heinrich-VI-Trilogie“, ”Faust II“, ”1913“ und ”Konfetti“. Seit Sommer 2010 lebt und arbeitet Johannes Schön als freier Schauspieler in München. 2011 war er beim Kultursommer Garmisch-Partenkirchen in ”Die Räuber“ zu sehen, sowie in der Romanbearbeitung ”Frankenstein“ am Metropoltheater München. Er wirkte bei einigen TV- und Hörspielproduktionen mit und lieh
seine Stimme für die Computerspiele zur TV - Reihe "Willi wills Wissen".

Ina Meling (Gretchen, Helena, Baucis, Sorge)
Ina Meling, gebürtig aus Kraiburg am Inn, ist eine vielseitige Theater- sowie Filmschauspielerin. Sie wirkte inzahlreichen Theaterproduktionen mit, unter anderem in diversen Stücken der Luisenburg Festspiele Wunsiedel,wofür sie 2011 den Nachwuchsförderpreis von Michael Lerchenberg verliehen bekam. Im vergangenen Jahr erhielt sie außerdem den AZ-Stern für die Darstellung der Emma in Jochen Schölchs gleichnamiger Erfolgsproduktion „Emma in LOVE“. Im Metropol-Theater spielt sie in dem furiosen musikalischen Theaterabend „Die Furien“ mit.
Das Fernsehpublikum kennt sie aus der ZDF Serie Rosenheim-Cops, Franzi, den Weißblauen Geschichten undzahlreichen Komödienstadl für den Bayerischen Rundfunk.

Ferdinand Schmidt-Modrow (Valentin, Kaiser, Chiron, Philemon, Engel)
Ferdinand Schmidt-Modrow wuchs bei Schrobenhausen auf dem Land auf. Bereits vor und während seiner Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule (2006 bis 2009) wirkte er an Film- und Fernsehproduktionen mit, unter anderem in "Grenzverkehr" (2005, Regie Stefan Betz), "Beste Zeit" (2007, Marcus H. Rosenmüller) und "Die Welle" (2008, Dennis Gansel). Für "Beste Zeit" war er als Bester Nachwuchsdarsteller für den Förderpreis Deutscher Film nominiert.
Seit 2008 spielt er den Seppl im Münchner Lustspielhaus-Kasperl (Regie: Josef Parzefall), seit 2009 im Gastspieltheater "Junges Schauspiel Ensemble München" bei "Mala und Edek - eine Geschichte aus Auschwitz" (Regie: Michael Stacheder), und seit 2010 tourt er mit dem absurden Kabarett-Theaterstück "Mörd" (Regie:Matthias Kiefersauer) durch die Lande. In der erfolgreichen Lustspielhaus-Produktion „Der nackte Wahnsinn“ (Regie: Gabi Rothmüller) spielt er den Inspizienten „Tim“. In den Sommern 2010 und 2011 war er in Wunsiedel an den Luisenburg-Festspielen engagiert, unter anderem als Pumuckl.
Aktuell läuft seit Oktober 2011 die Komödie "Eine ganz heiße Nummer" (Regie: Markus Goller), die bisher weit über 1 Mio. Zuschauer in die Kinos lockte.



 

 

 
 

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