Die REITHALLE bot in den letzten Jahren außergewöhnlichen und erfolgreichen Produktionen Raum. In unserem Archiv finden Sie eine Auswahl:

 

Midnight Bazaar in der Reithalle
07. 10. 2017 - KINDERFLOHMARKT - 9 - 13 Uhr
07. 10. 2017 - NACHTFLOHMARKT + STREETFOODMARKT - 17 - 24 Uhr
14. 10. 2017 - NACHTFLOHMARKT + STREETFOODMARKT - 17 - 24 Uhr
21. 10. 2017 - FASHION SESSION + STREETFOODMARKT - 17 - 24 Uhr

 

Eröffnungsvorstellung September 1994:
“ORESTIE“, eine Inszenierung des Star-Regisseurs Peter Stein
“Triumph für Steins “Orestie“ in der Münchner Reithalle. Die erste Aufführung des Siebenstunden-Marathons wurde stürmisch bejubelt. Und die lichte Reithalle bestand ihr Debüt als neuer Spielort glänzend.“
(Abendzeitung)

“Fest zum Mord“, ein multimediales Spektakel
von Alexej Sagerer
April 1995
“Der Abschluß der ersten Phase des proT-Festivals war gleichzeitig die glänzend bestandene Feuertaufe für die REITHALLE als Multimedia-Spielort. Vier starke Performance-Frauen machten das Deutschland- und Nibelungen-Stück in der Reithalle zum Hochspannungs-Ereignis.“ (Abendzeitung)

“The Man Who“ aus Paris, 
vom Theatermagier Peter Brook inszeniert
Mai 1995
“Eine faszinierende Reise in das menschliche Gehirn, berührende Schauspielkunst“ (Süddeutsche Zeitung)
“Ganz großes Theater“ (TZ)
“Dans La Solitude des Champs de Coton“ aus Paris,
inszeniert und gespielt von Patrice Chereau
Mai 1995
“Theaterkunst pur im leeren Raum - eine Sternstunde“ (Abendzeitung)

Ein Festival der Neuen Oper Moskau, 
die mit ihren Inszenierungen “revolutionäre Akzente im
verstaubten Musiktheater Rußlands setzte (SZ)“.
Oktober 1995
“Mit furioser Leidenschaft und ansteckender Freude begeistert
die Neue Oper Moskau mit ihrem Festival in der Reithalle.“ 
(Abendzeitung)

“Mars“, ein Requiem von Helga Pogatschar
November 1995
Die junge Komponistin aus München verband in ihrer Inszenierung
auf spannende Weise Musik und Raum miteinander. 
Theater an der Ruhr
Werkschau mit 6 Inszenierungen von Roberto Ciulli
Mai 1996
“Ein Theater der besonderen Art: bis zum 15. Mai bietet die Reithalle die Möglichkeit, das Ensemble kennenzulernen, dessen Qualität in Münchens nicht gerade aufregender Theaterlandschaft zumindest für zwei Wochen frischen Wind wehen läßt.“ (Bayerischer Rundfunk)

“Der Idiot“ , Musik von Hans Werner Henze, 
für eine Dichtung von Ingeborg Bachmann
Gastspiel des Theater Basel
Mai 1996
Anläßlich des Henze-Festivals in Basel zum 70. Geburtstag eines der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten wurde die Produktion “Der Idiot“, die erste Zusammenarbeit zwischen Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann, mit großem Erfolg neu auf die Bühne gebracht.

“Hommage an Astor Piazzolla“
November 1996
Ein einzigartiges Konzert mit Gidon Kremer, bei dem er seine
Tango-Leidenschaft mit der von Tango-Meister Astor Piazzolla verknüpfte.

“Mein Ehrgeiz geht auf eine bunte Jacke“
Werkschau Theater an der Ruhr
Februar/März 1997

Zum zweiten Mal werden in der Reithalle Inszenierungen von Roberto Ciulli, einem “der besten deutschen Regisseure“ (AZ) als Werkschau gezeigt. 
“Roberto Ciulli ist wieder in der Stadt – und wird künftig noch öfters kommen. Mit dem erneuten Gastspiel startet das Theater an der Ruhr eine dreijährige Gastspielserie in der Reithalle, in der Ciullis aktuelle Inszenierungen vorgestellt werden. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Kulturreferat und vom Bayerischen Staatsschauspiel, an dem Ciulli innerhalb der nächsten zwei Jahre eine Inszenierung mit dem Resi-Ensemble erarbeiten wird...
Ein toller Coup! Mit dem italienischen Regisseur, der seit 30 Jahren in der Bundesrepublik arbeitet, hat München einen der unkonventionellsten Theatermacher Deutschlands gewonnen.“
(Süddeutsche Zeitung) 

Uraufführung
Musik von Gerd Baumann, Regie von Ian MacNaughton
Eine Veranstaltung im Rahmen der 5. Münchner Biennale
“NYX, eine “merge opera“, in der sich Elemente aus erhabener Tradition und einfachem Straßentheater zu einem organischen
Ganzen mischen.“(MM)

“...und morgen die ganze Welt“, 
eine 28-Stunden-Theaterexpedition
von Alexej Sagerer/proT
Oktober 1997
Im Rahmen des Festivals Spiel.Art setzte “Bayerns eigenwilliger Theater-Widder Sagerer erneut an zum bockigen Stoß durch festgemauerte Erwartungen“ (MM).
“..das aufregende Surfen durch Zeit und Kontinente, das der genialische, unersättliche Theatermensch Sagerer mit seinem proT-Team unternahm.“ (AZ)

“Beckett Shorts I + II“, Einakter von Samuel Beckett
Gastspiel der Royal Shakespeare Company
Inszenierung: Katie Mitchell
November 1997
Becketts Einakter gehören zu den herausragendsten Texten, 
die je für das Theater geschrieben wurden. Die Schauspieler der Royal Shakespeare Company zeigten in der Inszenierung von Katie Mitchell eine faszinierende und intensive Umsetzung.
“Eine Theatererfahrung der extremen Art, die man nicht missen möchte.“ (FAZ)
“Speziell diese letzten beiden Stücke sind absolute Ausnahmeleistungen...ein unbedingtes Muß!“ (MM)

“Ich Feuerbach“ von Tankred Dorst
“Tagebuch eines Wahnsinnigen“ von Gogol
im Rahmen des deutsch-ukrainischen Kulturaustausches
Januar 1998
“Allein die handwerkliche Brillanz, mit der der Regisseur Kriworutschenko den riesigen Raum der Mühcner Reithalle nutzt, fordert Respekt. (....) Man bekam Lust, mehr zu sehen, mehr zu verstehen.“ (MM)

“Materia Mystica“
Inszeniertes Konzert über Hildegard von Bingen
von ESTAMPIE
März 1998
“Mystik und Mittelalter (...) Frauenpower statt Kirchentrauer“ (AZ)

“Pinocchio Faust“ von Collodi/Goethe
Inszenierung: Roberto Ciulli
Theater an der Ruhr
Mai 1998
“Ein praller Theaterabend!” (taz)

“The Hairy Ape“
The Wooster Group NY mit Willem Dafoe
Im Rahmen der Opernfestspiele
Juni/Juli 1998

“Palastorchester im Varieté“
mit Max Raabe
Juli 1998
“Die Reithalle als Tanzpalast – Max Raabe – die personifizierte Eleganz – kommt mit seinem Palatorchester und einer exzellenten Varietéshow“ (SZ)

“Diva Gut“
mit Georgette Dee, Mouron, Cora Frost und Susanne Betancor
Juni 1999
“Brillant bewegen sich die vier (Diven) zwischen Ernsthaftigkeit und Selbstironie.“ (SZ)
“Hätten sich die Diven zwischen Ernst und Parodie nicht schon selbst auf rote Rosen gebettet, das Publikum hätte es getan.“ (AZ,Stern der Woche)

“Hamlet“ von Shakespeare
Regie: Peter Stein
Gastspiel aus Moskau
September 1999
“Umjubeltes Gastspiel in der Münchner Reithalle“ (AZ)

“ProVocazione“
November 1999
“In der Reithalle, mit fabtastischer Kammermusik-Akustik, fand das Festival proVocazione statt, das mit neun Konzerten ein Spektrum “Jahrhundertmusik da capo 190 al fine 2000“ aufreißen wollte. (...) Die Veranstaltungen profitieren auch von dem besonderen Ambiente der Reithalle, wo die ungezwungene Begegnung mit den Künstlern nach dem Konzert Usus ist(..) Ein vielversprechender Aufbruch also“ ( NMZ)

“Ondas“
von ESTAMPIE
Mai 2000
“Mittelalter bis zur Ekstase“ (SZ)

“Die Akte Sokrates“
Regie: Ioan Toma
Juli 2000
“..ein Regisseur, den Spielwitz inspiriert und der die Texte auf der Bühne ins Wirbeln bringt. Ein philosophischer Maskenball der Eitelkeiten.“ (MM)

“Klytaimnestra oder der Fluch der Atriden“
Heavy-Metal-Rockoper /Gastspiel Landestheater Schwaben
Musik David Defeis
Regie Walter Weyers
Oktober 2000
"Weyers famose Memminger Truppe“ (SZ)

“Nam June Paik“ Ausstellung
November 2000
“Paiks überwältigende Videokunst (...) Es ist ein sinnliches Spektakel, da die Münchner Reithalle zu einer imposanten Klammer zwischen Altund Neu, zwischen wahnwitzigem Tempo und sphärischer Beständigkeit werden läßt.“ (MM)

“Wissenschaft und Technik im alten China“
Ausstellung
März/April 2001
“Der Stand der Kultur in China – als die Völker Europas noch in den tiefen Wäldern hausten und jagten..“ (Applaus)

“Memory“ - Eine Videooper
Regie: Otto Kukla
Gastspiel des Theater Neumarkt Zürich
Juni 2001
“Eine großartige Entdeckung“ (Die Zeit)
“Ein wunderbar zärtlicher Abend über das, was Leben heißt“ (SZ)

“Gitte Haenning - In Jazz“
Konzert
Februar 2002
“Ein swingender Kobold – der Jubel war ihr sicher“ (AZ, Stern der Woche)

Heinz Rudolf Kunze –
Das Wasser bis zumHals steht mir
Konzert
März 2002
“Einer der besten Worte-Feiler der Popmusik“ (AZ)

Till Brönner -
Blue Eyed Soul
Konzert
März 2002
“Brillant – Till Brönner in der Reithalle. Tosender Applaus“ (MM)

Dominique Horwitz –
singt Jacques Brel
Konzert
April 2002
“Das Beben in der Seele“ (AZ)

Cora Frost + Orkester
Nexte Lied
Konzert
Mai 2002
“Das Publikum nahm Cora Frost mit viel Beifall so, wie sie ist –
schrill mit unglaublich vielseitiger Stimme“ (AZ)

Georgette Dee & Terry Truck
-Seit 1996 immer wieder!
“Sie will alles. Sie gibt alles. Das Paradies vor den Pforten der Hölle“ (Le Monde)
“Mit ihrem fabelhaften Pianisten Terry Truck reißt sie das Publikum zu Beifallsstürmen hin“ (MM) 

“Schmuckstücke“
Ausstellung internationaler Schmuckdesigner
-jährlich seit 1995
“Ein Kulturereignis! Eine Vielfalt und Qualität, wie man sie nur selten zu sehen bekommt!“ (AA)

„Angriffe auf Anne“ 
Trash Theater Köln
Regie: Susanne Enk
Juni 2002
„Gelungen! Die preisgekrönte Inszenierung von Susanne Enk“ (Kölner Stadtanzeiger)

„Russendisko“ 
Lesung mit Wladimir Kaminer & DJ Yuri Gurzhy
-Seit 2003 immer wieder! -
„Es gibt drei Arten die Welt zu sehen: die optimistische, die pessimistische und die von Wladimir Kaminer“. (Frankfurter Rundschau)

„I hired a Contract Killer“ 
Theaterstück nach Aki Kaurismäki
Regie: Gil Mehmert
April 2003
“Mehmerts Bearbeitung des Stücks, die im Freimanner Metropol Premiere hatte, strotzt vor doppeldeutiger, subtiler Ironie. Mehmert machte aus Kaurismäkis eher schwermütigen Vorlage eine skurrile Tragikkomödie(...) mit grotesk-genialen Einfällen (...)“
(Münchner Merkur)

„Satyros“ – das Soul-Musical
Regie: Ioan C. Toma
Musik: Christian von der Au
Juli 2003
“Wer sein Herz bedürftig fühlt, findet überall einen Propheten” (Goethe)
„Es ist traurig aber wahr, Deutschland sucht den Superstar“ (Hummel)

„La Divina Commedia“
Physical Theatre DEREVO, St. Petersburg
Inszenierung: Anton Adassinski
Oktober 2003
“… es ist weder Theater, noch Pantomime, noch Musical, noch Ballett, aber das alles zusammen… (La Libre Belgique)

Russische Kulturtage
Februar 2004
„Hochzeitsreise“ von Wladimir Sorokin
„Dostojewskij Trip“ von Wladimir Sorokin
„Erfahrung bei der Aneignung des Stücks „Die Möwe“ von Anton Tschechow nach der Stanislawski-Methode von Andrej Scholdak
„Der König stirbt“ von Eugene Ionesco
„Starren in die Unendlichkeit“ und „Warten“ ,Choreografie von Olga Pona
„Flüge beim Teetrinken“, Choreografie von Tatjana Baganova
„Carbon Club“: Filme und Musik
“Leben mit einem Idioten” ,Oper von Alfred Schnittke, Regie: Henryk Baranowskij

„Thang Long“
Vietnamesisches Wasserpuppentheater
Juni 2004
„Wilde Drachen und tanzende Feen aus Vietnam zu Gast in der Reithalle.“
(Süddeutsche Zeitung)

„Manfred“
nach dem dramatischen Gedicht von Lord Byron, vertont von Robert Schumann
Musikalische Leitung: Wolfgang Wirsching
Regie: Matthias Fischer
Juli 2004
„... eine gelungene Talentprobe.“ (SZ)

„Die Jörg Fauser Nacht“
Lesungen, Konzert, Party
Mit Benjamin von Stuckrad-Barre, Wiglaf Droste und Franz Dobler
Oktober 2004
„Wenn Literatur nicht bei denen bleibt, die unten sind, kann sie gleich als Party-Service anheuern.“ (Jörg Fauser)

„Glückliche Tage“ von Samuel Beckett
anlässlich des Jubiläums 10 Jahre Reithalle
Regie: Peter Brook
Dezember 2004
„Peter Brooks erste Inszenierung in deutscher Sprache – ein Triumph!“ (SZ)

„Dr. Sex“
Lesung von T.C. Boyle und Jan Josef Liefers
Mai 2005
„Ich möchte zeigen, dass Menschen leichter aus den Fugen geraten können, als man denkt.“
(T.C. Boyle)

„QNTAL“
Konzert
November 2005
„Qntal verbindet in eigenwilliger kompositorischer und akustischer Weise mittelalterliche Poesie und Elektronik.“

Festival des Jungen Schauspiel Ensemble München
April/Mai 2006
„Medea“, Tragödie von Lucius Annaeus Seneca
“Mit dem Gurkenflieger in die Südsee”, Schauspiel von Christoph Nußbaumeder
„Hornissenzeit“, Szenischer Bericht von Jutta Schubert

„Anna tanzt“
Erlebnis Ballett
Choreographie: Ana Catalina Roman
Juli 2006
Ein Projekt der Schüler/innen der 8.Jahrgangsstufe des Städtischen St.Anna Gymnasiums mit der 2. Klasse der Förderschule in der Herrnstrasse und dem Bayerischen Staatsballett
„Ich hatte schon länger die Idee, dass die Schülerinnen und Schüler längerfristig etwas machen sollten, was von dem normalen Unterricht abweicht. Als ich den Film Rhythm
is it! gesehen habe, wusste ich: Es muss Tanz sein.“ (Ingrid Neuner, Oberstudiendirektorin)
„Tanzen ist ansteckend!“ (Ivan Liška, Ballettdirektor)

„Cosi fan tutte“
Stanislawski Oper Moskau
Regie: Alexander Titel
Dezember 2006
„Mozarts „Cosi“ in der Stanislawski Oper strahlt eine unbändige, jugendliche Energie aus.“
(Moscow News)
„Die musikalische Qualität der Aufführung unter Dirigent Wolf Gorilek und vor allem die wunderbaren Sänger und Sängerinnen lassen vermuten, dass Russland noch einige Anna Netrebkos in petto hat.“
(AZ)
„Wunderbar klangvoll auch das Orchester der Stanislawski-Oper unter Wolf Gorilek und grandios das Schlusssextett.“
(Münchner Merkur)
„Mozarts „Cosi fan tutte“ ist frisch, flott, lustig, modern und keineswegs psychologisierend überfrachtet.“
(Süddeutsche Zeitung)

„Die Perser“
Mai 2007
von Aischylos in der Übertragung von Durs Grünbein
Theater Impuls/Opera Incognita
Inszenierung: Andreas Wiedermann
„THEATER ImPuls unternimmt in Zusammenarbeit mit OPERA INCOGNITA den
Versuch einer Inszenierung der Antike. Mit einem Musikerensemble aus Blechbläsern und Percussionisten, sieben Choreuten%2C drei Schauspielern und einem Tänzer führen wir diesen Text als „einen einzigen langen Schrei“, als große Partitur unfassbaren Leidens vor und fragen, was bedeutet Krieg für die Bewohner eines Landes, das ihn nur aus Bildern exotischer Nationen kennt?
An der Schnittstelle von Kunst und Historie, als Dokumentation einer jener Schlachten,die das Gesicht des antiken Europas nachhaltig prägten, erscheint dieses monumentale dramatische Werk besonders in Zeiten einer Standortbestimmung europäischen Denkens von erstaunlicher Aktualität.

Martina Krauel und Jochen Tovote: im Ensemble der „alten“ Schaubühne Berlin.
Spielten unter den meisten bekannten Regisseuren.
Ernst Bartmann: geboren 1976. Studium Komposition, Kirchenmusik und Chorleitung
am Mozarteum Salzburg. Verschiedene Preise bei Orgelwettbewerben, Tassilopreis
und Würdigungspreis der Republik Österreich. Veröffentlicht seine Kompositionen
beim Musikverlag Ricordi.
Andreas Wiedermann: geboren 1978. Regie-Studium am Mozarteum Salzburg.
Regiearbeiten am Theater Trier, Theater Regensburg, Orphtheater Berlin, Ballhaus Ost in Berlin und in der Off- Szene. Tz-Rosenstrauss des Jahres 2006 für Regie.
Gemeinsame Aufführungen der beiden bisher: Glucks „Armide“ und Salieris „Axur“
mit OPERA INCOGNITA.

„Opera Incognita“
September 2008
Inszenierung: Andreas Wiedermann
Mit: Bini Lee, Torsten Petsch, Roland Schneider, Katharina Schwarz u.a.
OPERA INCOGNITA präsentiert die szenische Erstaufführung dieser strahlenden Miniatur, deren Wiederentdeckung die barocke Musikliteratur um ein feinsinnig gearbeitetes Schmuckstück erweitert.

„Unsere Lieblinge: Nacht“
Oktober 2008
CD – Präsentation
Rausch und Verzweiflung, Begierde, Sehnsucht und Hoffnungslosigkeit – die Nacht ist ein Verstärker der Gefühle. Alex Haas und Stefan Noelle singen von diesen Gefühlen, indem sie ihre Lieblingslieder interpretieren. Auf ihrer nächtlichen Wanderung durch die Musikgeschichte begegnen sie schmachtenden Filmschlagern, brünstigem Glam-Rock, dem gespielten Horror des Pop-Schauermärchens oder der Innigkeit eines alten Volkslieds. 

„Marat/Sade“
November 2008
von Peter Weiss
Eine Koproduktion des Russischen Nationaltheaters Lessja Ukrainka in Kiew/ Ukraine und der Theaterwissenschaft München/ Deutschland
Inszenierung in russischer und deutscher Sprache
Regie: Katrin Kazubko
Die ukrainisch-deutsche Inszenierung „Marat/Sade“ ist die zweite Koproduktion des Russischen Nationaltheater Lessja Ukrainka in Kiew mit der Theaterwissenschaft München. Bereits 2006 initiierte die Regisseurin Katrin Kazubko mit der zweisprachigen Inszenierung von „Romeo und Julia“ eine Zusammenarbeit von Ukrainern und Deutschen, professionellen Schauspielern und Studenten. Nach dem großen Erfolg der Aufführungen in beiden Städten sowie der Gastspiele in Basel und Edmonton wird nun das Stück von Peter Weiss mit dem vollen Titel DIE VERFOLGUNG UND ERMORDUNG JEAN PAUL MARATS DARGESTELLT DURCH DIE SCHAUSPIELGRUPPE DES HOSPIZES ZU CHARENTON UNTER ANLEITUNG DES HERRN DE SADE präsentiert. 

„Russendisko“
April 2007/März 2008/November 2008
Von und mit Wladimir Kaminer und DJ Yuriy Gurzhy
Lesung aus neuen und unveröffentlichten Werken!
Es soll ja immer noch Leute geben, die nicht wissen, wer WK ist! Die mit trockenem Humor vorgetragenen Alltags-Geschichten von Deutschlands bestem Satiriker (Fachmann für Erziehungsfragen, sexuelle Aufklärungsarbeit, deutschen Behördendschungel, sportliche Extravaganzen, Mysterien des Religionsunterrichts, Urlaubskatastrophen, Invasion der Playmobilfiguren...) lassen Sie leise schmunzeln, wissend grinsen, laut auflachen, hysterisch auf dem Stuhl hin und her schaukeln….Und Russendisko? Im wilden Tanzen entlädt sich die aufgestaute Heiterkeit, die Welt ist bunt und muß umarmt werden. Das DJ-Team Kaminer/Gurzhy präsentiert Musik für völkerverbindende Bekanntschaften und Delirium ohne Reue...