Erfahren Sie mehr über die Reithalle

Der Raum:

Die technischen und gestalterischen Möglichkeiten lassen viele und ausgefallene Konzepte zu. Der Raum kann ebenerdig genutzt werden, die Versenkung (bis 90cm Tiefe) bietet eine interessante Variante. Die Halle kann durch Stoffabhängungen verkleinert, begrenzt bzw. optisch unterteilt werden.
Die Grundfläche von 1200qm ohne störende Säulen bietet freie Sicht und reichlich Platz - von der einfachen Bühnensituation über Multimedia-Darbietungen bis hin zu aufwändig gestalteten Indoor-Events.

 

Die Geschichte:

Die Reithalle wurde 1894 als Exerzierhalle des Königlich Bayerischen Regiments „Kronprinz“ erbaut. Die Außenfassade im romanischen Stil mit zahlreichen Rundbogenfenstern lässt den nostalgischen Flair im Innern erahnen. Der für damalige Zeiten kostspielige Stirnholzboden im Foyerbereich diente der Wärmeisolierung und deutet auf eine sorgfältige Bauweise hin ebenso wie der offene Dachstuhl mit seiner denkmalgeschützten Dachbinderstruktur.

100 Jahre später präsentierte sie sich nach langem Dornröschenschlaf und einer behutsamen Renovierung als neuer Veranstaltungsort: Im September 1994 schrieb die Presse nach der Eröffnungsvorstellung des Star-Regisseurs Peter Stein: „Triumph für Steins „Orestie“ in der Münchner Reithalle. Die erste Aufführung des Siebenstunden-Marathons wurde stürmisch bejubelt. Und die lichte Reithalle bestand ihr Debüt als neuer Spielort glänzend.“